In Word gibt es eine Funktion „Bearbeitung einschränken“.
Bei OneOffixx-Vorlagen sollte diese nicht im Editor verwendet werden. Diese Einschränkungen müssen stattdessen über diese Dokument-Funktion konfiguriert werden.

Grund: Wenn eine Word-Vorlage im Editor gesperrt wird, kann es vorkommen, dass OneOffixx die nötigen Anpassungen zur Einhaltung des Corporate Designs oder für das Abfüllen der korrekten Profil-Daten nicht vornehmen kann.

Word-Funktion „Bearbeitung einschränken“

Gemeint ist die Funktion, die in Word über den folgenden Button aufgerufen werden kann (im Ribbon „Überprüfen“ wie auch „Entwicklertools“):

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Im Anschluss öffnet sich dieses Panel, das einige Optionen zur Einschränkung der Bearbeitung bietet:

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Simple Konfiguration

Hier eine Beispiel-Konfiguration:

<Type>AllowOnlyFormFields</Type>
<Password></Password>
<NoReset>True</NoReset>
<UseIRM>False</UseIRM>
<EnforceStyleLock>False</EnforceStyleLock>

Type

Hier werden dieselben Einstellungsmöglichkeiten wie im Word-Panel geboten:

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Zwischen <Type> und </Type> kann einer dieser Ausdrücke reingeschrieben werden:

  • AllowOnlyRevisions – entspricht „Überarbeitungen“
  • AllowOnlyComments – entspricht „Kommentare“
  • AllowOnlyFormFields – entspricht „Ausfüllen von Formularen“
  • AllowOnlyReading – entspricht „Keine Änderungen (Schreibgeschützt)“

Password

Zwischen <Password> und </Password> kann Optional ein Passwort festgelegt werden.
Dies entspricht diesem Dialog, der in Word erscheint, nachdem im Panel der Button „Ja, Schutz jetzt anwenden“ gewählt wurde:

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NoReset

Zwischen <NoReset> und </NoReset> kann True oder False geschrieben werden.
True stellt sicher, dass Formularfelder ihren Inhalt behalten, wenn das Dokument geschützt ist.
Diese Einstellung kommt nur zur Anwendung, wenn Type auf AllowOnlyFormFields gesetzt ist (wird ansonsten ignoriert).
(Standard: False)

UseIRM

Zwischen <UseIRM> und </UseIRM> kann True oder False geschrieben werden.
True bedeutet, dass „Information Rights Management“ (IRM) für den Dokumentenschutz verwendet wird.

EnforceStyleLock

Zwischen <EnforceStyleLock> und </EnforceStyleLock> kann True oder False geschrieben werden.
True bedeutet, dass das Formatieren von Text eingeschränkt wird.

Triggers – Dokumentenschutz abhängig von Dokument-Parametern konfigurieren

Die Dokumentenschutz-Konfiguration kann auch von Einstellungen im Dokument-Parameter abhängig gemacht werden.
Dies geschieht über sogenannte Triggers.

Hier ein Beispiel:

<Triggers>
  <Trigger>
    <XPath>//CheckBox[@id='DocParam.TrackRevisions'] = 'true'</XPath>
    <Type>AllowOnlyRevisions</Type>
    <Password></Password>
    <NoReset>True</NoReset>
    <UseIRM>False</UseIRM>
    <EnforceStyleLock>False</EnforceStyleLock>
  </Trigger>
  <Trigger>
    <XPath>//CheckBox[@id='DocParam.TrackRevisions'] = 'false'</XPath>
    <Type>NoProtection</Type>
    <Password></Password>
    <NoReset>True</NoReset>
    <UseIRM>False</UseIRM>
    <EnforceStyleLock>False</EnforceStyleLock>
  </Trigger>
</Triggers>

Im Element XPath muss ein XPath-Ausdruck angegeben werden, der wahr oder falsch (true/false) sein kann (siehe Beispiel). Dabei wird auf denselben XML-Baum zugegriffen wie bei den Extended Bindings – siehe ExtendedBinding („Bibliothek für erweitertes Binding“).

Im obigen Beispiel wird auf die Dokument-Parameter-Checkbox DocParam.TrackRevisions zugegriffen.

  • Wenn diese angewählt ist, ist der Modus „Überarbeitungen“ aktiv.
  • Wenn diese nicht angewählt ist, ist kein Dokumentenschutz vorhanden.